Deut­sche Bank Pa­tent­port­fo­lio I

Die Deut­sche Bank AG hat im Jahr 2007 – nach Pa­tent Select I und II – ei­nen drit­ten Pa­tent­fonds zu­sam­men mit der Clou Part­ners AG auf­ge­legt. Der als blind-​pool kon­zi­pierte Fonds sollte mit Hilfe der IP Be­wer­tungs AG Pa­tente be­wer­ten, kau­fen und ver­wer­ten. Schon bald zeich­nete sich ab, dass die im Pro­spekt als füh­rende eu­ro­päi­sche Pa­tent­be­wer­tungs­firma ge­fei­erte IP Be­wer­tungs AG ih­ren Auf­ga­ben nicht ord­nungs­ge­mäß nach­kam. Im Jahr 2010 mel­dete die IP Be­wer­tungs AG In­sol­venz an. Der Fonds hat bis­her nur im Jahr 2009 ein Pro­zent der Ein­lage aus­ge­schüt­tet. Die Bi­lanz­summe wurde in den ver­gan­gen Jah­ren fast hal­biert. Die Be­tei­li­gung wird auf dem Zweit­markt mit 30 % des ein­ge­zahl­ten Ei­gen­ka­pi­tals ge­han­delt.

Wir füh­ren eine Viel­zahl von Ge­richts­ver­fah­ren ge­gen die be­ra­tende Deut­sche Bank, da die Dar­stel­lung der Ex­per­tise der IP Be­wer­tungs AG, des we­sent­li­chen Part­ners des Fonds, im An­ge­bots­pro­spekt nach un­se­rer Über­zeu­gung ir­re­füh­rend, falsch und un­voll­stän­dig ist und die Ri­si­ken des blind-​pool-​Konzeptes nicht hin­rei­chend dar­ge­stellt wur­den. Da au­ßer­dem rea­li­sierte Ri­si­ken be­reits bei Fonds­auf­lage er­kenn­bar wa­ren, räu­men wir der Klage gute Er­folgs­aus­sich­ten ein.

Wir ha­ben zu­dem An­träge zur Er­öff­nung ei­nen KapMuG-​Verfahrens ge­stellt. Mit Er­öff­nung hät­ten noch nicht kla­gende An­le­ger die Mög­lich­keit, kos­ten­güns­tig am Aus­gang die­sen Ver­fah­rens zu par­ti­zi­pie­ren. Soll­ten auch Sie be­trof­fen sein, zö­gern Sie nicht, und zu kon­tak­tie­ren – gerne be­ant­wor­ten wir Ihre Fra­gen!


Be­tei­ligte Fonds

  • Deut­sche Bank Pa­tent­port­fo­lio I
  • Deut­sche Bank Pa­tent Select II
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