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Anwälte für Aktienrecht

Das Ak­ti­en­recht als Rechts­ge­biet er­for­dert vom An­walt eine große Ex­per­tise und viel Er­fah­rung so­wohl auf ge­sell­schafts­recht­li­chem, wirt­schaft­li­chem und steu­er­li­chem Ge­biet. Für un­sere Kanz­lei zählt die an­walt­li­che Be­ra­tung im Ak­ti­en­recht zu ei­ner un­se­rer her­aus­ra­gen­den Ex­per­ti­sen. Wir be­ra­ten un­sere Man­dan­ten in al­len An­ge­le­gen­hei­ten des Ak­ti­en­rechts – von der Grün­dung ei­ner AG, über die Be­ra­tung von Vor­stand und Auf­sichts­rat bis hin zur Be­ra­tung von Ak­tio­nä­ren, An­le­gern und Investoren. 

Schwerpunkte unserer Arbeit im Aktienrecht:

  • Be­ra­tung und Be­glei­tung bei der Grün­dung ei­ner Aktiengesellschaft
  • Be­ra­tung und Ver­tre­tung von Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten z.B. bei steu­er­li­chen Fragen
  • Un­ter­stüt­zung bei der Er­stel­lung der Unternehmenssatzung
  • An­walt­li­che Be­ra­tung des Vorstandes
  • An­walt­li­che Be­ra­tung des Aufsichtsrates
  • An­walt­li­che Ver­tre­tung in Haftungsfragen
  • Be­ra­tung und Un­ter­stüt­zung bei der Ge­stal­tung der Vorstandsverträge
  • Un­ter­stüt­zung der Auf­sichts­rats­mit­glie­der bei der Wahr­neh­mung ih­rer Informationsrechte
  • Un­ter­stüt­zung bei der Vor­be­rei­tung or­dent­li­cher Hauptversammlungen
  • An­walt­li­che Un­ter­stüt­zung von Ak­tio­nä­ren, In­ves­to­ren und An­le­gern, z.B. bei der Durch­set­zung ih­rer Vermögens- oder Verwaltungsrechte
  • Er­he­bung von Haf­tungs­kla­gen und In­iti­ie­rung von Klagezulassungsverfahren

Die Aktiengesellschaft als Unternehmensform

Als Un­ter­neh­mens­form ist die AG (Ak­ti­en­ge­sell­schaft) grund­sätz­lich ka­pi­tal­markt­ori­en­tiert. Und ob­wohl jede AG grund­sätz­lich bör­sen­fä­hig ist, sind nur die we­nigs­ten AGs tat­säch­lich an der Börse ge­lis­tet. Für Un­ter­neh­men at­trak­tiv ist be­son­ders die Stü­cke­lung und die hohe Fun­gi­bi­li­tät des Ka­pi­tals. Auch bei ei­ner AG gibt es – ver­gleich­bar mit der GmbH – nach dem deut­schen Ak­ti­en­recht keine per­sön­li­che Haf­tung der Ge­sell­schaf­ter. Al­ler­dings sind die gel­ten­den Ka­pi­tal­erhal­tungs­re­geln bei ei­ner AG sehr viel strenger. 

Bei der Grün­dung ei­ner AG ist zu be­ach­ten, dass die Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten für die Sat­zung, ver­gli­chen mit de­nen ei­ner GmbH, deut­lich be­schränkt sind. Man spricht hier auch von „Sat­zungs­strenge“. In Be­zug auf das Ak­ti­en­recht ist hier eine be­son­dere an­walt­li­che Er­fah­rung er­for­der­lich, um die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mög­lich­kei­ten für die Un­ter­neh­mens­ge­stal­tung op­ti­mal zu nutzen. 

Eine wei­tere Be­son­der­heit der AG ist die drei­tei­lige Struk­tur der Or­ga­ni­sa­tion, die aus ei­nem Vor­stand, dem Auf­sichts­rat und der Haupt­ver­samm­lung be­steht. Hinzu kom­men die Ak­tio­näre, An­le­ger und Investoren:

1. Vorstand

Der Vor­stand hat die Ge­schäfts­füh­rung der Ak­ti­en­ge­sell­schaft inne und ver­tritt diese ge­richt­lich und au­ßer­ge­richt­lich. Nach dem deut­schen Ak­ti­en­recht ist der Vor­stand da­bei kei­ner­lei Wei­sung sei­tens der Haupt­ver­samm­lung, der Ak­tio­näre oder des Auf­sichts­ra­tes un­ter­wor­fen. Als Ver­tre­ter des Un­ter­neh­mens im Sinne des Ak­ti­en­rechts hat der Vor­stand eine Viel­zahl von Rech­ten und Pflich­ten, die be­ach­tet und ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen. Da­her ge­hört die Be­ra­tung und Un­ter­stüt­zung von Vor­stands­mit­glie­dern – ins­be­son­dere zu Be­ginn und Ende der Vor­stands­tä­tig­keit so­wie zu Fra­gen der Haf­tung – zu den Schwer­punk­ten un­se­rer Tä­tig­keit im Be­reich des Aktienrechts.

2. Aufsichtsrat

Der Auf­sichts­rat hat die Auf­gabe, den Vor­stand zu über­wa­chen – er be­stellt den Vor­stand und ruft ihn ab, schließt und be­en­det Vor­stands­ver­träge und setzt An­sprü­che der Ak­ti­en­ge­sell­schaft ge­gen­über dem Vor­stand durch. Da­ne­ben hat der Auf­sichts­rat eine be­ra­tende Funk­tion und er muss nach dem deut­schen Ak­ti­en­recht be­stimm­ten Maß­nah­men des Vor­stan­des zu­stim­men, be­vor diese um­ge­setzt wer­den kön­nen. Alle Mit­glie­der des Auf­sichts­ra­tes sind gleich­ge­stellt und ha­ben die­sel­ben Rechte und Pflich­ten. Im Be­reich des Ak­ti­en­rechts be­ra­ten wir Auf­sichts­rats­mit­glie­der in der Wahr­neh­mung ih­rer Informations- und Mit­wir­kungs­rechte ebenso wie zu Fra­gen der Haf­tung und der Vergütung.

3. Hauptversammlung

Der dritte Grund­pfei­ler ei­ner Ak­ti­en­ge­sell­schaft ist die Haupt­ver­samm­lung. In ihr sind die An­teils­eig­ner der AG ver­tre­ten. Für diese hat die Haupt­ver­samm­lung eine be­son­dere Be­deu­tung, denn nur hier ha­ben Ak­tio­näre nach dem Ak­ti­en­recht be­stimmte Mög­lich­kei­ten zur Ein­fluss­nahme, über die ein­zelne An­le­ger nicht ver­fü­gen. Die Haupt­ver­samm­lung wird vom Vor­stand ein­be­ru­fen und folgt oft ei­nem kom­ple­xen Ab­lauf. Des­halb ist es emp­feh­lens­wert, sie von ei­nem Fach­an­walt für Ak­ti­en­recht vor­be­rei­ten zu las­sen. Das ent­spre­chende Man­dat muss vom Vor­stand er­teilt werden. 

Aktionäre, Investoren und Anleger

Nach dem deut­schen Ak­ti­en­recht kom­men An­le­gern und In­ves­to­ren zahl­rei­che Mit­glied­schafts­rechte zu, wo­bei es un­er­heb­lich ist, ob es sich bei dem be­trof­fe­nen Un­ter­neh­men um eine bör­sen­no­tierte AG han­delt oder nicht. Die Rechte der An­le­ger und In­ves­to­ren las­sen sich grob in Ver­mö­gens­rechte (Di­vi­den­den und Be­zugs­rechte) und Ver­wal­tungs­rechte (Stimm- und Aus­kunfts­recht) un­ter­schei­den. Diese kann der ein­zelne An­le­ger oder Ak­tio­när al­ler­dings zu­meist nur im Rah­men der Haupt­ver­samm­lung gel­tend ma­chen. Je nach Be­tei­li­gungs­höhe kön­nen Ak­tio­nä­ren nach dem Ak­ti­en­recht auch wei­ter­ge­hende Rechte zu­kom­men – etwa das Recht zur Her­bei­füh­rung ei­ner Son­der­prü­fung durch ei­nen ex­ter­nen Prü­fer. Da­ne­ben ha­ben Ak­tio­näre im Falle von Strei­tig­kei­ten auch die Mög­lich­keit, eine Haf­tungs­klage (z.B. im Rah­men ei­nes Kla­ge­zu­las­sungs­ver­fah­rens) ge­gen Mit­glie­der des Vor­stan­des oder des Auf­sichts­ra­tes zu beantragen. 

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