Um Steu­er­sün­der zieht sich das Netz zu

von Ti­bet Neu­sel. In: Der Ta­ges­spie­gel, 16. Au­gust 2002.

Wer re­gel­mä­ßig Steu­ern hin­ter­zo­gen hat, kann die Strafe durch Selbst­an­zeige nur min­dern, nicht ver­hin­dern.

Pro­fis wer­den im All­ge­mei­nen stren­ger be­ur­teilt als Ama­teure – das gilt auch für Kri­mi­nelle. Wer sei­nen Le­bens­un­ter­halt mit Straf­ta­ten be­strei­tet, muss mit ei­ner här­te­ren Strafe rech­nen als ein Ver­bre­cher aus Ge­le­gen­heit oder Lei­den­schaft. Das ist seit Be­ginn 2002 auch im Steu­er­recht so: In die Ab­ga­ben­ord­nung wurde der Straf­tat­be­stand der ge­werbs­mä­ßi­gen Steu­er­hin­ter­zie­hung ein­ge­fügt. Dar­auf ste­hen nun bis zu zehn Jahre Ge­fäng­nis.

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