Pau­scha­len ge­gen Zank­äp­fel

von Ti­bet Neu­sel. In: Der Ta­ges­spie­gel, 18. Ja­nuar 2002.

Wenn sich Fi­nanz­amt und Steu­er­zah­ler strei­ten, ist das nicht un­ge­wöhn­lich – schließ­lich sind die In­ter­es­sen ge­gen­sätz­lich. Aber bis­wei­len wird mas­sen­haft über eine Frage ge­strit­ten. Dann be­schäf­tigt sie Fi­nanz­äm­ter und Ge­richte im Über­maß und hält sie von ih­rer ei­gent­li­chen Ar­beit ab. Wenn der Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter die­sen Miss­stand schließ­lich er­kennt, be­geg­net er ihm manch­mal mit ei­ner Be­frie­dungs­ak­tion: Er legt Pau­scha­len fest.

Pau­scha­len wir­ken be­frie­dend, weil sie Rechts­si­cher­heit schaf­fen. Wer die Pau­scha­len in An­spruch nimmt, muss keine Nach­weise für die ihm ent­stan­de­nen Kos­ten er­brin­gen. Er spart also Ar­beit; da­für sind die Pau­scha­len meist et­was klein­lich.

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