Die Zu­zie­hung kern­ener­gie­kri­ti­scher Gut­ach­ter im atom­recht­li­chen Genehmigungs- und Auf­sichts­ver­fah­ren

von Wolf­gang Schirp – NVwZ 1996, Heft 6, S. 560 ff.

Pro­blem­stel­lung: Der Ge­setz­ge­ber hat da­von ab­ge­se­hen, die atom­recht­li­chen Ver­wal­tungs­be­hör­den in vol­lem Um­fang mit den er­for­der­li­chen Fach­leu­ten aus­zu­stat­ten. Er be­vor­zugte „auf Ba­sis der markt­wirt­schaft­li­chen Ord­nung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land die part­ner­schaft­li­che Ent­las­tung des Staa­tes durch pri­vat­wirt­schaft­li­che Kräfte der Ge­sell­schaft“. Bei die­ser Be­ru­fung pri­vat­wirt­schaft­li­cher Kräfte ist es zu ei­ner Kon­zen­tra­tion der Sach­ver­stän­di­gen­tä­tig­keit auf ei­nige we­nige Or­ga­ni­sa­tio­nen ge­kom­men. 75-80% der ge­sam­ten Sach­ver­stän­di­gen­tä­tig­keit im Be­reich der atom­recht­li­chen Genehmigungs- und Auf­sichts­ver­fah­ren wer­den von den Tech­ni­schen Über­wa­chungs­ver­ei­nen mit kern­tech­ni­schen Fach­be­rei­chen oder de­ren Ar­beits­ge­mein­schaf­ten durch­ge­führt. Den Lö­wen­an­teil des recht­li­chen Fünf­tels nimmt die Ge­sell­schaft für Re­ak­tor­si­cher­heit mbH wahr. Da­ne­ben wer­den Be­hör­den und ju­ris­ti­sche Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts, Uni­ver­si­täts­in­ti­tute, In­ge­nieur­bü­ros und Ein­zel­sach­ver­stän­dige tä­tig. (…)

Den Ar­ti­kel als PDF her­un­ter­la­den: 1996 – NVwZ

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