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P&R: Erste Auskünfte des Insolvenzverwalters über Auszahlungen

Ge­schä­digte soll­ten jetzt handeln.

P&R-Insolvenzverwalter Jaffé hat erst­mals eine Schät­zung ab­ge­ge­ben, mit wel­chen In­sol­venz­aus­schüt­tun­gen ge­schä­digte An­le­ger rech­nen kön­nen. Laut sei­nem Be­richt vom 24. Mai hofft er auf ei­nen Ge­samt­erlös von über 1 Mil­li­arde Euro, was ei­ner Ge­samt­aus­zah­lungs­quote für die An­le­ger von ca. 25 % ent­spre­chen würde. Da die An­le­ger der bei­den gro­ßen deut­schen P&R-Gesellschaften (GC und LF) be­reits eine Quote von 12,5 % er­hal­ten ha­ben, be­deu­tet dies, dass wei­tere 12,5 % zu er­war­ten sind. Jaffé be­tonte je­doch, dass die Ab­rech­nung auf­grund des sehr vo­la­ti­len glo­ba­len Wirtschafts- und Schiff­fahrts­um­felds sehr un­si­cher ist (so sind bei­spiels­weise die Fracht­ra­ten und Con­tai­nerpreise im letz­ten Jahr dras­tisch ge­fal­len und be­fin­den sich wie­der auf dem Ni­veau vor der Pan­de­mie). Jaffé be­stä­tigte auch, dass es viele Jahre dau­ern wird, bis die An­le­ger diese wei­te­ren Zah­lun­gen er­hal­ten kön­nen. Für die nahe Zu­kunft hat er noch keine wei­te­ren Zah­lun­gen angekündigt.

An­ge­sichts die­ser ent­täu­schen­den Er­ho­lungs­pro­gno­sen und der all­ge­mei­nen wirt­schaft­li­chen Un­si­cher­hei­ten hat uns Dau­er­haft In­vest, die ein Kauf­an­ge­bot für die In­sol­venz­for­de­run­gen der P&R-Anleger zu ei­ner Ge­samt­quote für 24 % ab­ge­ge­ben hatte, mit­ge­teilt, dass sie ihr An­ge­bot nicht er­neu­ern wird.

Der in­ter­na­tio­nale Fonds Fi­dera, der ein Kauf­an­ge­bot für In­sol­venz­for­de­run­gen von P&R-Anlegern zu ei­ner Ge­samt­quote von 25 % ab­ge­ge­ben hat, wird sein An­ge­bot vor­aus­sicht­lich nur noch für be­grenzte Zeit auf­recht­erhal­ten. Die An­walts­kanz­lei Schirp & Part­ner, die das An­ge­bot von Fi­dera be­ar­bei­ten darf, teilte mit, dass Fi­dera vor­erst zu­ge­stimmt hat, sein An­ge­bot bis zum 30. Sep­tem­ber die­ses Jah­res auf­recht­zu­er­hal­ten, und da­nach seine Po­si­tion über­den­ken wird.

P&R-Anleger, die an ei­nem Ver­kauf ih­rer In­sol­venz­for­de­run­gen in­ter­es­siert sind, soll­ten sich da­her bald mit Schirp & Part­ner in Ver­bin­dung set­zen. Dr. Wolf­gang Schirp hierzu: „Der Bun­des­ge­richts­hof hat ent­schie­den, dass die An­le­ger das Rück­for­de­rungs­ri­siko nicht mehr fürch­ten müs­sen und ihre For­de­run­gen frei ver­kau­fen kön­nen. Zu­dem ist aus den Be­rich­ten des In­sol­venz­ver­wal­ters Jaffé deut­lich ge­wor­den mit wel­chen Quo­ten die An­le­ger in etwa rech­nen kön­nen. Wer nicht noch viele Jahre war­ten will, bis das In­sol­venz­ver­fah­ren ab­ge­wi­ckelt ist und die letz­ten Zah­lun­gen ge­leis­tet wer­den, sollte un­be­dingt bis zum 30. Sep­tem­ber sein In­ter­esse an dem An­ge­bot von Fi­dera be­kun­den. Wir ha­ben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren meh­rere hun­dert Kauf­ver­träge ohne Pro­bleme ab­ge­wi­ckelt und kön­nen be­stä­ti­gen, dass dies ein si­che­rer Weg ist, die P&R-Problematik für sich selbst zu be­en­den, wenn ein In­ves­tor dies wünscht.“

Als An­sprech­part­ner steht Ih­nen Dr. Wolf­gang Schirp zu Verfügung.

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