Ty­pi­sche Feh­ler in ei­ner Wi­der­spruchs­be­leh­rung, die zum ewi­gen Wi­der­spruchs­recht führen

Ob Ihre Be­leh­rung feh­ler­haft ist, prü­fen wir für Sie kos­ten­frei! Sie brau­chen uns hierzu nur Ihre Un­ter­la­gen über­las­sen. Viel­leicht wol­len Sie aber auch vorab wis­sen, wel­che ty­pi­schen Feh­ler in Wi­der­spruchs­be­leh­run­gen vor­kom­men. Na­tür­lich kann die Auf­zäh­lung nicht ab­schlie­ßend sein.

1. Ver­stoß ge­gen das Ge­bot zur deut­li­chen Gestaltung

Die Be­leh­rung muss so deut­lich ge­stal­tet sein, dass sie dem Ver­si­che­rungs­neh­mer so­fort ins Auge springt. Sie darf nicht im Fließ­text un­ter­ge­hen. Die Her­vor­he­bung kann bei­spiels­weise er­fol­gen durch eine grö­ßere Schrift, Fett­druck, an­dere Farbe oder Umrandung

2. Feh­ler beim Form­er­for­der­nis der Wi­der­spruchs­er­klä­rung durch den Versicherungsnehmer

Der Ver­si­che­rungs­neh­mer war dar­auf hin­zu­wei­sen, in wel­cher Form er den Wi­der­spruch zu er­klä­ren hatte. Für Ver­träge, die bis zum 31. Juli 2001 ab­ge­schlos­sen wur­den, galt die Schrift­form. Für Ver­träge ab dem 1. Au­gust 2001 galt die Text­form. Häu­fig fehlte in Be­leh­run­gen ein sol­cher Hin­weis oder aber es wird statt Text­form die Schrift­form vorausgesetzt.

3. Feh­ler­hafte An­gabe der Widerspruchsfrist

Die Wi­der­spruchs­frist be­trug für Ver­träge, die bis zum 7. De­zem­ber 2004 ab­ge­schlos­sen wur­den, 14 Tage. Ab dem 8. De­zem­ber 2004 be­trug die Frist 30 Tage.

4. Feh­ler­hafte An­ga­ben zum Be­ginn der Widerspruchsfrist

Die Wi­der­spruchs­frist von 14 bzw. 30 Ta­gen be­ginnt erst mit Er­halt des Ver­si­che­rungs­scheins, der All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen und der üb­ri­gen Ver­brau­cher­infor­ma­tio­nen zu lau­fen. Dar­auf muss der Ver­si­che­rungs­neh­mer hin­ge­wie­sen wer­den. Häu­fig fehlt die zu­tref­fende Be­nen­nung die­ser frist­aus­lö­sen­den Unterlagen.

5. Feh­lende oder fal­sche An­ga­ben zur Fristwahrung

Die Wi­der­spruchs­frist wird durch recht­zei­ti­ges Ab­sen­den der Wi­der­spruchs­er­klä­rung ein­ge­hal­ten. Der „recht­zei­tigte“ Ein­gang der Er­klä­rung beim Ver­si­che­rer ist für die Frist­wah­rung nicht ent­schei­dend. Auch hier­auf muss in der Be­leh­rung hin­ge­wie­sen wer­den, bei­spiels­weise durch „die recht­zei­tige Ab­sen­dung genügt“.

So er­rei­chen Sie uns

Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte mbB
Leip­zi­ger Platz 9
10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 – 327 617 0
Fax: +49 (0)30 – 327 617 17
E-​Mail: mail@​ssma.​de

Beratungshinweis

Beachten Sie bitte, dass wir an dieser Stelle nicht beratend antworten können. Sollten Sie dies dennoch wünschen, haben Sie die Möglichkeit, uns eine entsprechende Vollmacht zu erteilen. Laden Sie dazu einfach dieses Formular herunter und senden Sie es uns unterschrieben zurück.

News

Au­to­kre­dit wi­der­ru­fen – wir be­ra­ten Sie gern

Ha­ben Sie Ih­ren Au­to­kauf dar­le­hens­fi­nan­ziert und möch­ten die­ses Ge­schäft gerne un­ge­sche­hen ma­chen? Wo­mög­lich sind Sie vom Die­sel­skan­dal be­trof­fen und der Wert Ih­res PKWs ist seit­dem er­heb­lich ge­sun­ken oder es dro­hen gar Fahrverbote?…

Aquila Hy­dro­power II – Ka­pi­tal­er­hö­hung gescheitert

Der Aquila Hy­dro­power II braucht Geld, an­sons­ten muss ver­kauft wer­den. Wäh­rend die über­wie­gende Mehr­heit der An­le­ger für die Sa­nie­rung des Fonds ge­stimmt hat, wur­den von den er­for­der­li­chen rd. 22 Mio. Euro nicht ein­mal 30.000 Euro eingezahlt…

DFO Deutsch­lands­fonds – An­le­ger be­zwei­feln Schlussrechnung

Mit mehr als ei­nem Jahr Ver­spä­tung wurde An­le­gern des DFO Deutsch­land­fonds, die der Ge­schäfts­füh­rung auf die Füße ge­tre­ten sind, end­lich die Schluss­rech­nung vorgelegt…

BFH-​Entscheidung zur Li­nea­ri­sie­rung lässt auf sich warten

An­le­ger wie Inia­tia­to­ren der Me­di­en­fonds mit Defeasance-​Struktur (sog. Ga­ran­tie­fonds) war­ten dar­auf, dass die Frage der Li­nea­ri­sie­rung der Schluss­zah­lung end­lich ge­klärt wird…

Mitarbeiter(in) mit Kennt­nis­sen "ge­schlos­sene Fonds" gesucht

Wol­len Sie sich be­ruf­lich im Ver­brau­cher­schutz en­ga­gie­ren? Ar­bei­ten Sie im Be­reich ge­schlos­se­ner Fonds und wol­len sich be­ruf­lich ver­än­dern? Quelle: Aktionsbund

Mil­lio­nen Klage ge­gen Scholz eingereicht

Die Kanz­lei Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte mbB, Ber­lin hat ge­gen den Es­sin­ger Schrott­ver­wer­ter Scholz meh­rere Zi­vil­kla­gen un­ter an­de­rem we­gen Ka­pi­tal­an­la­ge­be­trugs eingereicht…

Alle Meldungen »

Co­py­right © Schirp & Part­ner Rechts­an­wälte | Im­pres­sum | Da­ten­schutz­er­klä­rung
Zum Seitenanfang