Kann das Fi­nanz­amt AfA-​Beträge von den P&R-Anlegern zu­rück­for­dern?

Im Ja­nuar 2019 wur­den die ers­ten P&R-Anleger von ih­rem Fi­nanz­amt auf­ge­for­dert, Nach­weise über die Exis­tenz ih­rer Con­tai­ner und das Fort­be­stehen des Lea­sing­ver­tra­ges vor­zu­le­gen. Die meis­ten An­le­ger ver­fü­gen über diese Nach­weise aber nicht. Denn wie wir seit der Er­öff­nung der In­sol­venz­ver­fah­ren wis­sen: Von ca. 1,6 Mio. Con­tai­nern, die es nach den Buch­hal­tungs­un­ter­la­gen ge­ben müsste…, exis­tie­ren in Wahr­heit nur et­was über 600.000. Das heißt: Viele An­le­ger sind be­tro­gen wor­den. Sie ha­ben zwar ei­nen Con­tai­ner be­zahlt, aber kei­nen er­hal­ten. Aber steu­er­lich be­deu­tet das: Ohne diese Nach­weise kann der Fis­kus auf den Ge­dan­ken kom­men, die AfA-​Abzüge der Ver­gan­gen­heit für die „Phantom-​Container“ rück­wir­kend zu ver­sa­gen. Da die An­schaf­fungs­kos­ten im­mer­hin mit 10 % pro Jahr ab­ge­schrie­ben wer­den konn­ten, steht bei rück­wir­ken­der Ver­sa­gung bis zu­rück zum An­kauf u.U. eine er­heb­li­che Summe – zzgl. Zin­sen – auf dem Spiel.

Die Steu­er­ex­per­ten der An­walts­kanz­lei Schirp & Part­ner in Ber­lin, die über 800 P&R-Anleger ver­tre­ten, bie­ten Hilfe in Ein­spruchs­ver­fah­ren an. An­le­ger, de­nen die AfA ab­erkannt wird, kön­nen sich in Ein­spruchs­ver­fah­ren durch die Kanz­lei Schirp & Part­ner ver­tre­ten las­sen. Denn der Bun­des­fi­nanz­hof habe, so Dr. Wolf­gang Schirp, schon viel­fach an­er­kannt, dass Auf­wen­dun­gen, die der Steu­er­bür­ger im Hin­blick auf künf­tige Ein­kom­men­er­zie­lung leis­tet, auch dann ab­ge­zo­gen wer­den kön­nen, wenn diese Auf­wen­dun­gen auf­grund be­trü­ge­ri­scher Hand­lun­gen ei­nes Ge­schäfts­part­ners ver­lo­ren sind. Wei­tere Aus­künfte sind di­rekt über die Kanz­lei er­hält­lich.
Quelle: Ak­ti­ons­bund

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